Österreich

Polizei entdeckte schon am Montag Blutspuren

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:13

Jener Polizist, der seine Freundin Claudia K. (25), deren ungeborenes Kind und den gemeinsamen Sohn Noah (1) in Wien getötet und in der Steiermark vergraben haben soll, wird am Samstag und Sonntag einvernommen. Wie jetzt bekannt wurde, hatte die Polizei bereits am Montag Blutspuren im Haus der gemeinsamen Wohnung des Paares gefunden, diese aber noch nicht mit einem Verbrechen in Verbindung gebracht.

Jener Polizist, der seine Freundin Claudia K. (25), deren ungeborenes Kind und den gemeinsamen Sohn Noah (1) in Wien getötet und soll, wird am Samstag und Sonntag einvernommen. Wie jetzt bekannt wurde, hatte die Polizei bereits am Montag Blutspuren im Haus der gemeinsamen Wohnung des Paares gefunden, diese aber noch nicht mit einem Verbrechen in Verbindung gebracht.

Der am Freitag festgenommene Daniel L. (23) wurde bereits nach Wien überstellt. . Am Samstagnachmittag und am Sonntagvormittag soll er im Beisein seiner Anwältin zum Hergang der Tat befragt werden. Am Sonntag werden die Leichen der Frau und des einjährigen Noah obduziert.

Blutspuren vor Vermisstenmeldung entdeckt

Erste Spuren der Tat stellten Polizisten bereits am Montag sicher. Im Bereich eines Aufzuges im Wohnhaus in Margareten . Da die Toten erst später vom Tatverdächtigen als vermisst gemeldet wurden, konnte die Spur zunächst nicht in Zusammenhang mit einem Verbrechen gebracht werden.

Als das Landeskriminalamt nach dem Verschwinden die Ermittlungen übernahm und sich der Polizist unkooperativ verhielt, wurde die gemeinsame Wohnung des Paares untersucht. Dort wurden schließlich Blutspuren, die auf ein Verbrechen hindeuten, entdeckt. Danach konfrontierten Beamten des Landeskriminalamts den Verdächtigen mit den neuen Ermittlungen in der Steiermark.

Der Mann legte in der Folge in einer ersten Befragung ein Geständnis ab, seine Lebensgefährtin und den gemeinsamen Sohn in der Wohnung in Wien getötet und die Leichen mit seinem Auto zu haben.

Tatwaffe und Motiv noch unbekannt

Die Hintergründe zur Tat, das Motiv und auch die Tatwaffe sind derzeit nach wie vor unbekannt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen