Ein Streit um eine Taxifahrt beschäftigt jetzt die Polizei: Laut "Bild" erstattete Fotograf Heiko Weßling (50) nach einem Streit mit Bert Wollersheim (75) auf der Reeperbahn Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung.
Der Ärger begann nach der Sommerparty von Olivia Jones (56) am 8. Juli. Wollersheim und seine Partnerin Angel (54) waren im "East Hotel" untergebracht. Als sie nach der Feier zurück zum Hotel wollten, bot Weßling laut Angaben an, ein Taxi zu holen. Während die Hinfahrt scheinbar weniger als sechs Euro gekostet habe, verlangte der Fahrer auf dem Rückweg plötzlich 25 Euro.
Wollersheim vermutete, dass ihn Weßling hier übers Ohr gehauen hat: "Ich habe gehört, wie er dem Fahrer gesagt hatte, ich sei prominent, und dachte, vielleicht bekommt er jetzt noch zehn Euro ab." Der Fotograf erklärt dagegen: "Ich habe dem Taxifahrer gesagt, es ist ein prominenter Kunde und er solle sich Mühe geben. Was ich nicht wusste, war, dass er im East Hotel untergebracht ist und es eine Kurzstrecke war. Dann hätte ich sie auch zu Fuß begleitet."
Bei einem späteren Aufeinandertreffen kamen sie aneinander. "Ich habe ihm gesagt, was für ein mieses Ding das war, den Fahrer auf mich anzusetzen. Ich habe gesagt: Verarsch mich nicht noch mal", erklärt Wollersheim gegenüber "Bild". Weßling schildert die Situation anders: "Er fing an, rumzupöbeln, der Taxifahrer hätte ihn abgezockt. Er nannte mich Arschloch und blöder Penner."
Der Fotograf wollte sich das nicht gefallen lassen: "Ich habe gesagt: Bleib doch einfach in deinem scheiß Düsseldorf, vielleicht kennst du da alle Taxifahrer, die dich nicht abzocken." Wollersheim soll daraufhin eskaliert: "Er fragte, ob er mir auf die Fresse hauen soll."
Danach erstattete der Fotograf Anzeige. Reue zeigt der TV-Star laut der deutschen Zeitung nicht: "Das ist einfach nur albern." Über seine Wortwahl sagt er: "Ein Arschloch ist einfach ein Arschloch. Das war schon mein Leben lang so, da gibt es auch kein besseres Wort dafür. In unseren Rotlichtzeiten war es Gesetz, dass man keine Anzeigen macht. Man regelte alles immer anders."
Weßling hält dagegen: "Man kann die Sache nicht unter sich klären. Ob das auf der Reeperbahn oder in Buxtehude passiert, ist mir scheißegal."