Vor wenigen Tagen wurde der fünfte Teil der beliebten Computerspiel-Serie "Splinter Cell" präsentiert. Held des Game-Klassikers ist Geheimagent Sam Fisher, der stets äußerst brenzlige Situationen zu meistern hat. Auf diese Fakten aufbauend, plante eine PR-Agentur in Aukland, Neuseeland, eine möglichst realistische Werbekampagne. Sie endete mit einem Polizeieinsatz.
"Splinter Cell Conviction" nennt sich der neueste Teil des beliebten Action-Adventure-Spiels aus dem Hause Ubisoft. Um dieses zu promoten, schickte die zuständige PR-Agentur in Aukland einen als Protagonist Sam Fisher verkleideten Schauspieler durch die Straßen. Mit bandagierten Händen und einer Plastikwaffe im Anschlag versetzte er die Passanten in Angst und Schrecken.
Der PR-Gag endete beinahe in einer Katastrophe: Gegen 20:00 Uhr, als "Sam Fisher" das Nachtviertel von Aukland betrat, umstellten Polizisten den vermeintlichen Terroristen und zwangen ihn zur "Aufgabe". Die prekäre Situation konnte aber rasch geklärt werden - bevor jemand zu Schaden kam.
Die zuständige PR-Agentur Monaco Corporation hat sich für den Vorfall bereits entschuldigt. "Falsch gelaufenes Marketing" soll Schuld an der Aktion gewesen sein.