Polizei-Eskorte für Rechtspopulist Geert Wilders

Bild: Leser-Reporter Jakob Hemmelmayr

Der niederländische Rechtsextreme Geert Wilders war am Freitag einer Einladung von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gefolgt und hat Wien einen Besuch abgestattet. Mit Polizei-Eskorte ging es vom Hotel zum Parlament.

 Die Freiheitlichen hatten einen gemeinsamen Auftritt mit dem Niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders  zum Thema "Europas Bedrohung durch die Islamisierung" Freitagabend in der Wiener Hofburg. Zu der Veranstaltung hat das FPÖ-Bildungsinstitut eingeladen.

Bereits am Nachmittag, gegen 14.30 Uhr, fuhren mehrere Diplomaten aus den Niederlanden mit einer Polizei-Eskorte vom Hotel Imperial über den Ring zum Parlament. Sogar ein Helikopter war im Einsatz.

"Ein trauriger Tag für die Hofburg"

"Nach dem gestrigen Auftritt des holländischen Hasspredigers in der Wiener Hofburg kann niemand mehr sagen, er wisse nicht, wofür die Strache-FPÖ steht, nämlich für Hetze gegen Menschen, islamophobe Stimmungsmache und letztlich für die Spaltung der Gesellschaft." So konstatierte Georg Niedermühlbichler, der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, den gespenstischen Auftritt von Geert Wilders mit Heinz-Christian Strache in der Wiener Hofburg.

Niedermühlbichler appellierte erneut an die Verantwortung der Hofburg-Betreibergesellschaft: "Islamfeindlichkeit und Menschenhetze haben in Österreich keinen Platz, aber schon gar nicht im symbolischen Herzen der Republik, in der Wiener Hofburg. Die Veranstaltung gestern war ein weiterer Tiefpunkt in der Geschichte dieses Hauses. Weitere dürfen nicht folgen."

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