Polizei fand in St. Pölten Kokain in Brotlaib

In einem Laib Brot wurde das Kokain gefunden.
In einem Laib Brot wurde das Kokain gefunden.Bild: Kein Anbieter/Daniel Schreiner, iStock
Eine kreative Art Kokain zu transportieren nutzten ein Bosnier und ein Türke in St. Pölten, die Polizei kam ihnen aber auf die Schliche.
Einen Laib Brot vollgestopft mit Kokain nahm die Polizei einem Bosnier und einem Türken ab, sie waren damit in St. Pölten unterwegs gewesen. Beide mussten sich jetzt vor Gericht verantworten, gaben an, das Kokain sei für einen 52-jährigen Geschäftsmann aus St. Pölten gewesen.

Die beiden dürften einen kleinen Suchtgifthandel betrieben haben. Mit dem Geld, das sie einnahmen kauften sie selbst Drogen und konsumierten sie gemeinsam. Der Bosnier bekannte sich schuldig, der Türke teilschuldig.

Mit dem Brot waren sie gerade auf dem Weg zum 52-jährigen Geschäftsmann, der immer wieder bei den beiden kleinere Lieferungen bestellt haben soll. "Es waren Kleinmengen für den Eigenkonsum. Im Durchschnitt zirka 15 Gramm pro Monat", gab der St. Pöltner laut "NÖN" vor Gericht an.

CommentCreated with Sketch.3 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Der Türke wurde wurde zu 15 Monaten Haft verurteilt, drei unbedingt. Der Bosnier fasst 12 Monate aus, ebenfalls drei davon unbedingt. Die Strafe für den Türken viel höher aus, weil er einen falschen Meldezettel vorgelegt hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (min)

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