Eine Schlepperbande hat mehr als 100 Menschen über Ungarn und die Slowakei nach Österreich geschmuggelt. Das LKA Burgenland, die WEGA und eine Hundestaffel haben am Wochenende fünf Verdächtige gefasst.
Fünf Festnahmen, Hausdurchsuchungen in Wien und Niederösterreich: Das Landeskriminalamt Burgenland führte seit April 2016 intensive Ermittlungen gegen eine internationale Schleppervereinigung; am Wochenende schnappte die Falle zu. Diese kriminelle Vereinigung - die Täter selbst sind Asylwerber bzw. bereits anerkannte Asylwerber in Österreich - wird für insgesamt 17 Schleusungen von mehr als 100 Personen nach Österreich verantwortlich gemacht.
Mehr als 100 Personen nach Österreich geschleust
Bei der Polizeioperation unter Assistenz von WEGA-Kräften und der Hundestaffel wurden am vergangenen Wochenende fünf Haft- und sechs Hausdurchsuchungsbefehle in Wien und Niederösterreich vollzogen. Dabei wurden fünf männliche Tatverdächtige (23, 24, 25, 32 und 41 Jahre alt) aus Syrien, Irak und Österreich festgenommen. Diesen Tätern wird angelastet, seit April 2016 insgesamt 17 Schleppertransporte durchgeführt und so mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder illegal nach Österreich gebracht zu haben. Drei Tatfahrzeuge, mehrere Mobiltelefone sowie Bargeld konnte sichergestellt werden. Die fünf Täter wurden in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.