Polizei geht nun härter gegen Rad-Rowdys vor

Auch für Radfahrer gibt es Regeln - auch wenn diese oft ignoriert werden. Am Mittwoch griff die Polizei auf der Mariahilfer Straße hart durch und verteilte sogar Strafen.
Zu schnell unterwegs? Keine Klingel dabei? Fehlende Reflektoren? Mittwochvormittag waren die Fahrradfahrer Wiens im Visier der Polizei. Doch die Beamten haben es nicht darauf abgesehen, die Radler zu bestrafen. Viel mehr wollte man ein Bewusstsein für sicheres Fahren schaffen.

Denn die Unfälle mit Rad-Beteiligung steigen immer weiter. Im vergangenen Jahr waren rund 900 Radfahrer in Unfällen verwickelt, eine Person kam dabei sogar ums Leben. 2018 mussten bereits zwei Tote verzeichnet werden.

Broschüren als Souvenir

Grund dafür ist aber nicht immer eine verantwortungslose Fahrweise der Fahrrad-Lenker. Viel mehr seien sich die Radfahrer nicht über die Gefahren bewusst, wenn sie auf den Sattel steigen. Denn im Verkehr sind sie immer "die Schwächeren".

CommentCreated with Sketch.23 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Vor allem deshalb wurden Radfahrer auf der Mariahilfer Straße stichprobenartig zur Seite geholt und kontrolliert. Dabei wurde nicht nur die Ausstattung der Drahtesel geprüft, sondern auch ob die Fahrer Alkohol oder Drogen konsumiert haben. Erwischt wurde jedoch niemand.

Fehlten jedoch Lichter oder fuhr man zu schnell, dann musste gezahlt werden. Im Gegenzug gab man den Verkehrssündern eine Broschüre mit, die Informationen und Tipps zur verkehrssicheren Ausstattung beinhaltet. Auch wie man sich auf der Straße als Radfahrer zu verhalten hat, wurde den Lenkern mit auf den Weg gegeben. (slo)

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