Österreich

Polizei griff 4.300 Mal auf die Kameras in den Öffis...

Heute Redaktion
14.09.2021, 12:50

Die Wiener Linien bauen die Videoüberwachung in den Öffis aus. Mittlerweile haben 8.000 Kameras die Fahrgäste im Visier, 5.400 Geräte blicken alleine im U-Bahnnetz auf das Geschehen. Alle 104 Stationen werden überwacht. Im Vorjahr kamen hier 200 neue Kameras dazu.

Neben den Wiener Linien darf nur die Polizei das Material sichten. Im Vorjahr griffen die Ermittler 4.300 Mal darauf zu.

"Die Polizei macht das nur, wenn es einen konkreten Verdachtsfall gibt", so Wiener-Linien-Sprecher Daniel Amann. "Es muss schnell geschehen, denn alles wird nur 48 Stunden lang gespeichert." Danach werden die Daten überschrieben und somit gelöscht. 

Auch Busse und Bims werden nachgerüstet. Insgesamt wurden 2016 rund 1,1 Millionen Euro für Videoüberwachung ausgegeben. 

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