In der neuen Vereinbarung "Gemeinsam sicher" von Polizei und Wiener Linien sind die Aufgabenfelder der Zusammenarbeit genau definiert. Ziel ist es, durch regelmäßigen Informationsaustausch und gemeinsame Übungen den reibungslosen Ablauf von Großereignissen zu ermöglichen. Das Sicherheitsgefühl soll erhöht werden. Auch auf Krisensituationen sind Polizei und Wiener Linien durch die enge Abstimmung nun besser vorbereitet. Geregelt ist außerdem der Zugriff der Polizei auf Bilder aus den Überwachungskameras der Wiener Linien. Diese werden ausschließlich nach Anforderung durch die Polizei bei den Wiener Linien ausgewertet. In Gefahrensituationen (wie bei Demonstrationen, die ausarten) können die Wiener Linien der Polizei auch Live-Bilder zur Verfügung stellen.
"Die Wiener Linien und die Wiener Polizei arbeiten seit vielen Jahren hervorragend zusammen, etwa rund um große Konzerte und Sportveranstaltungen. Ich freue mich sehr, dass wir diese bewährte Partnerschaft nun auch verschriftlicht haben. Die Vereinbarung ist die Basis dafür, unsere Zusammenarbeit zur Sicherheit der Wienerinnen und Wiener künftig laufend weiterzuentwickeln", so Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien. "Die Wiener Linien sind seit Jahren ein verlässlicher Partner in den Bereichen öffentlicher Verkehr und Sicherheit. Durch die Intensivierung der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten und vor allem die Wienerinnen und Wiener. Dafür steht die Initiative 'Gemeinsam sicher'", sagt dazu Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl.
Die rund 140 Sicherheitsdienst-Mitarbeiter der Wiener Linien bleiben weiterhin für die Sicherheit im Normalbetrieb verantwortlich. Sie passen auf, dass Beförderungsbedingungen und Hausordnung eingehalten werden. Die Polizei unterstützt die Mitarbeiter aber anlassbezogen.