Polizei in Wiener Elite-Schule – Sprengstoffexplosion

Der Polizei-Großeinsatz in der Theresianischen Akademie
Der Polizei-Großeinsatz in der Theresianischen Akademieprivat
Das Wiener Theresianum bekam am Donnerstag Mittag Besuch von Sprengstoff-Experten der Polizei. Ein hochexplosives Chemie-Fläschchen ging in die Luft.

Große Aufregung im Gymnasium der berühmten Theresianischen Akademie in Wien-Wieden. Ein Sprengstoff-Trupp der Wiener Polizei musste anrücken, nachdem in der Chemie-Abstellkammer eine Flasche hochexplosiven Inhalts gefunden worden war, die unter keinen Umständen im normalen Müll entsorgt werden hätte dürfen.

"Sprengstoff aus vorigem Jahrhundert"

"Beim Inventarisieren im Chemielabor wurden Altlasten gefunden", so der Schuldirektor Andreas Schatzl. Laut ihm konnte sich die Chemie-Lehrerin, die das Fläschchen fand, selbst nicht erklären, wie dieses gefährliche Mittel so lange unbemerkt im Chemie-Kammerl stehen konnte. "Es muss noch aus grauer Vorzeit stammen", schlussfolgerte der Leiter der 275 Jahre alten Akademie. "Dem Etikett nach stammt der Stoff mindestens aus dem vorigen Jahrhundert."

Lauter Knall war zu hören

Es handelte sich dabei um eine sehr geringe Menge des Explosivstoffs 2,4,7-Trinitrofluoren-9-on, der vom Spreng- und Entminungsdienst daraufhin im Park kontrolliert gesprengt wurde. "Es machte einen lauten Knall wie ein Silvesterböller, dann war der Spuk auch schon wieder vorbei", so der Direktor Andreas Schatzl gegenüber "Heute"und fügte hinzu: "Wir sind jetzt nur froh, dass das Ding endlich verschwunden ist." Die Polizei bestätigte indes den Einsatz mit mindestens zwei Einsatzfahrzeugen und rund einem Dutzend Beamten. Schüler und Lehrpersonal waren jedoch zu keiner Zeit in Gefahr.

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