Sonntagabend kam es in einer Garcionnere in Innsbruck zu einem Brand. Die Feuerwehr, die das Feuer löschte, geht von Brandstiftung aus. Nun wurde die Spurensicherung eingeschaltet, die weitere Beweise sicherstellen soll.
Gegen 17:25 Uhr brach das Feuer im 6. Stock einer Garconniere am Südtirolerplatz in 6020 Innsbruck aus. Bei der Brandursachenermittlung stellte sich heraus, dass in der Garconniere beim elektrischen Herd zwei Platten eingeschaltet waren.
Durch die aufsteigende Hitze ist der über dem E-Herd angebrachte Dunstabzug leicht beschädigt worden. Auch Kleidungsstücke, welche am Boden lagen und offensichtlich zusammengehäuft wurden, haben gebrannt.
Aufgrund des Spurenbildes kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass eine bis dato unbekannte Person in der Wohnung war und dort einen Teil der Möbel beschädigt hat. Auch dürfte der Täter die beiden Schalter des E-Herdes eingeschaltet und Kleidungsstücke auf derzeit noch unbekannte Weise angezündet haben.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Personen kamen nicht zu Schaden. Eine genaue Spurensicherung wird noch durchgeführt und die Ermittlungen laufen.