Eine seltene Zebu-Kuh ist von ihrem Hof im Waldviertel ausgerissen. Das Tier wird immer wieder von Spaziergehern gesichtet, ist offenbar auf dem Weg nach Osten. Alle Versuche der Polizei, eines Veterinärs und von Jägern, das sakrale Rind wieder einzufangen, scheiterten bislang. In Indien gelten die Tiere als wiedergeborene Seelen.
Seit dem Wochenende hält eine heilige Kuh aus Indien Tierärzte, Jäger und die Polizei im Waldviertel auf Trab. Das seltene Tier lebte bislang auf einem Hof bei Gföhl (Bez. Zwettl), beschloss aber offenbar, auf die Heimreise zu gehen. Es riss sich los, wurde seither mehrmals im Bezirk Horn gesehen. Alle Versuche der Polizei, das Rindvieh zu finden, waren bislang ergebnislos. Nun soll die in Richtung Osten trabende Zebu-Kuh bereits im Weinviertel angelangt sein.
In Indien ist die Zebu-Kuh heilig; nach hinduistischem Glauben kehrt die Seele eines Menschen in der Kuh wieder. Eine Todsünde wäre es, sie zu töten. Hoffentlich wissen das auch unsere Jäger.