Polizei mit Schlagstöcken bei Amateur-Derby in NÖ

Symbolfoto eines Polizeieinsatzes bei einem Fußballspiel.
Symbolfoto eines Polizeieinsatzes bei einem Fußballspiel.Bild: GEPA pictures/Walter Luger
Fast wie bei einem Bundesliga-Schlagerspiel im kleinen Rahmen ging es am Wochenende beim Derby zwischen Mank und Loosdorf zu.
Weil es bereits in der Vergangenheit zwischen den beiden Fußball-Vereinen aus Mank und Loosdorf immer wieder kriselte, forderten die Manker, wie die "NÖN" berichten, für das Derby der 1. Klasse West/Mitte am Wochenende eine Polizeieinheit an. Während die Verantwortlichen mit zwei oder drei Polizisten rechneten, machte die Polizei keine halben Sachen und rückte mit gleich 19 Polizisten aus. Die Einsatzeinheit war mit Schutzhelmen und Schlagstöcken ausgerüstet.

Handgreiflichkeiten unter den knapp 500 Zuschauern gab es diesmal nicht. Dass die Fangruppierungen der beiden Vereine Bengalen zündeten, konnte aber auch das Großaufgebot der Polizei nicht verhindern. Die Kosten für den Einsatz muss laut der Regionalzeitung nicht der Heimverein Mank, sondern der Steuerzahler übernehmen.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Spitzenspiel (Tabellenerster gegen -zweiter) endete schließlich mit 2:1 für den USC Mank. Dafür, dass es auch am und nicht nur abseits des Rasens viel zu sehen gab, sorgte mitunter der Schiedsrichter. Er zeigte 14 gelbe, drei gelb-rote und zwei rein-rote Karten. Die Trainer der Mannschaften sprachen aber nach dem Spiel gegenüber den "NÖN" beide von völlig übertriebenen Ausschlüssen. Das Spiel sei weder gehässig noch besonders schmutzig gewesen. (min)

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