Ein Last-Minute-Eigentor von Aleks Petkov (97.) zum 2:2-Ausgleich brachte Ungarn das fixe EM-Ticket, die Ungarn können nicht mehr aus den Top-Zwei der Qualifikationsgruppe G verdrängt werden. Zuvor hatte Martin Adam (10.) die Ungarn in Front gebracht, Spas Delev (24.) und Ex-Sturm-Kicker Kiril Despodov (78.) per Elfmeter die Begegnung gedreht.
Allerdings wurde die Partie in Bulgariens Hauptstadt Sofia von schweren Ausschreitungen begleitet. Schon während der Begegnung hatten hunderte bulgarische Fußballfans Knallkörper und Steine in Richtung der Polizei geworfen. Die Exekutivkräfte setzten Wasserwerfer ein. 1.600 Polizeikräfte sollen im Einsatz gewesen sein, die bulgarische Hauptstadt wurde deshalb abgesperrt.
Angaben zu Verletzten gibt es noch nicht, erst am Freitag will sich die Polizei offiziell äußern.
Die Partie fand ohne Fans auf den Rängen statt. Im Wassil-Lewski-Stadion waren keine Zuschauer erlaubt. Dies veranlasste der bulgarische Verband, weil Proteste gegen den Verbandspräsidenten Borislaw Michailow angekündigt waren. Der 60-Jährige ist mit einer kurzen Unterbrechung seit 2005 im Amt, trat im Oktober 2019 auf Druck der bulgarischen Regierung zurück, wurde aber wieder in sein Amt gewählt.