Niederösterreich

Polizei-Paar überwältigt Randalierer im Urlaubsflieger

Zwei niederösterreichische Polizisten waren am Flug in den Urlaub plötzlich mit einer brenzligen Situation konfrontiert, lösten diese bravourös.
02.01.2022, 11:03

Eine Polizistin und ein Polizist der Landespolizeidirektion Niederösterreich waren am 29. Dezember auf dem gemeinsamen Urlaubsflug von Frankfurt (Deutschland) nach Vancouver (Kanada) als nach einer Flugzeit von rund zwei Stunden ein Passagier plötzlich Drohungen ausstieß und so die Sicherheit des Flugzeuges gefährdete.

Die Polizeibediensteten hielten verdeckte Rücksprache mit dem Piloten und seiner Crew und überwältigten schließlich den Mann mit Einsatztechniken, die bei der österreichischen Bundespolizei bewährt sind. Der sogenannte „Disruptive Passenger“ wurde durch technische Mittel fixiert, dann vom Polizei-Pärchen überwacht und nach der Landung in Vancouver den kanadischen Behörden übergeben. Das Einschreiten erfolgte in Abstimmung mit den zuständigen Sicherheitsbehörden in Kanada und Deutschland.

Lob vom Minister

„Jeder betriebsstörende Passagier kann die Sicherheit eines Fluges erheblich gefährden. Ich bin stolz auf unsere beiden Bediensteten – ihr Einschreiten war mutig, intelligent und beherzt,“ sagt Innenminister Gerhard Karner. „Dieses Einschreiten zeigt einmal mehr, wie professionell und engagiert die Polizistinnen und Polizisten in Österreich sind, auch außer Dienst und im Urlaub.“

Auch der österreichische Air Marshal Service, der von Beamten des Einsatzkommando Cobra gestellt wird, lobt das Einschreiten der beiden Polizeibediensteten. Sicherheit sei die oberste Prämisse in der Luftfahrt, deshalb sei auch die Überwältigung des Mannes die richtige Entscheidung gewesen, so ein leitender Beamter des EKO Cobra.

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