Österreich

Polizei rettete 45 verwahrloste Hunde und Katzen

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:35

In Bad Eisenkappel haben Polizisten und Tierschutz-Experten am Dienstag 45 verwahrloste Hunde und Katzen gerettet. Die 63-jährige Halterin wurde angezeigt, die Tiere in einem Heim untergebracht. In Graz kam es zu einem ähnlichen Vorfall, hier mussten einer Besitzerin in einem Großeinsatz gleich 52 Haustiere abgenommen werden.

In Kärnten haben Polizisten und Tierschutz-Experten am Dienstag 45 verwahrloste Hunde und Katzen gerettet. Die 63-jährige Halterin wurde angezeigt, die Tiere in einem Heim untergebracht. In Graz kam es zu einem ähnlichen Vorfall, hier mussten einer Besitzerin in einem Großeinsatz gleich 52 Haustiere abgenommen werden.

Ursprünglich wollte die Polizei auf dem Anwesen der Pensionistin in Bad Eisenkappel zehn Hunde befreien, die sich in angeblich schlechtem Zustand befanden. Als die Einsatzkräfte samt Tierschützer eintrafen, mussten sie feststellen, dass es sich um deutlich mehr Tiere handelte: Die Experten fanden 45 Hunde und Katzen vor. Sie waren in verwahrlosten Verhältnissen untergebracht, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Immerhin konnte die 63-Jährige noch die Kraft aufbringen, die Tiere regelmäßig zu füttern. Die Hunde und Katzen wurden in das Tierschutzkompetenzzentrum Klagenfurt gebracht. Die Halterin wurde angezeigt.

52 Tiere in Graz gerettet

Ein Großeinsatz hatte Dienstag früh auch die Grazer Berufsfeuerwehr zu absolvieren: Aus einem Stadthaus im Bezirk St. Peter wurden auf Anordnung des Amtstierarztes 38 Katzen, vier Hunde, vier Vögel, vier Kaninchen und zwei Meerschweinchen geholt und ins Landestierheim gebracht.

Gegen 5.35 Uhr hatte der Einsatz der Kleintierrettung mit Unterstützung von zwei Polizisten begonnen. Mit dem ursprünglichen Fahrzeug fand man jedoch schon bald nicht das Auslangen, es mussten ein weiteres Feuerwehrauto und sechs Mann angefordert werden. Um alle Tiere einzufangen, benötigten die Feuerwehrmänner vier Stunden.

Ein Floriani verletzt

Die Halterin habe sich nicht mehr ausreichend um die Tiere kümmern können, es habe bereits hygienische und gesundheitliche Mängel gegeben. Daher habe man handeln müssen, sagte der Amtstierarzt. Ein Feuerwehrmann wurde bei der Räumung von einer Katze gebissen.

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