Polizei rückte zu Corona-Kontrollen in Bordelle aus

(Symbolbild) Die Polizei im Burgenland musste zu nächtlichen Kontrollen ausrücken.
(Symbolbild) Die Polizei im Burgenland musste zu nächtlichen Kontrollen ausrücken.Heute/Ian Ehm
In den burgenländischen Bezirken Eisenstadt und Mattersburg musste die Polizei zu Kontrollen ausrücken, nachdem es Beschwerden über geöffnete Bordelle hzw. Laufhäuser gab.

Auch wenn Lokale inzwischen wieder geöffnet haben dürfen, müssen Laufhäuser und Bordelle weiterhin geschlossen halten. Bei deren speziellen Dienstleistung sind die Sicherheitsvorkehrungen gegen das Coronavirus nämlich nicht einzuhalten. Deshalb gab es gegen Wochenende in mehreren Bezirken im Burgenland Beschwerden über Laufhäuser, die trotzdem geöffnet hatten.

"Heute"-Leser berichteten ebenfalls von Laufhäusern, die trotz Bestimmungen ihren Betrieb aufgenommen haben sollen. Auf Anfrage von "Heute" bestätigte die Polizei im Burgenland mehrere Einsätze wegen des Verdachts auf Verstoßes gegen die Corona-Bestimmungen. Konkret habe es zwei nächtliche Einsätze im Bezirk Eisenstadt sowie einen weiteren im Bezirk Mattersburg gegeben.

Keine Verstöße, nur normaler Barbetrieb

In allen Fällen gab es jedoch keine Verstöße. Bei den beiden Einsätzen im Burgenland hatten zwei Nachtlokale zwar offen, allerdings nur normalen und damit erlaubten Barbetrieb, Sex-Dienstleistungen wurden nicht angeboten, wie die Beamten bei Kontrollen feststellen konnten. In Mattersburg stellte sich die Beschwerde als Falschalarm heraus: "Das Lokal war geschlossen", so die Polizei-Pressestelle. Es gab keine Anzeigen.

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