Minister-Machtwort

Polizei rüstet sich für Ausschreitungen zu Halloween

Innenminister Gerhard Karner hat ein robustes und konsequentes Vorgehen im Fall von Ausschreitungen in der Halloween-Nacht angekündigt.

Newsdesk Heute
Polizei rüstet sich für Ausschreitungen zu Halloween
Nach den Ausschreitungen in Linz vergangenes Jahr hagelte es strenge Urteile. (Archivbild)
"Heute"

Die Bilder sind vielen noch im Kopf: Rund 200 Jugendlich randalierten zu Halloween 2022 in der Linzer Innenstadt, warfen mit Böllern, Steinen und Flaschen, attackierten zunächst Passanten und dann die Polizei. Fünf Personen wanderten daraufhin in U-Haft, acht wurden angezeigt, es ging um den Verdacht der schweren gemeinschaftlichen Gewalt und der versuchten schweren Körperverletzung. Ein 22-jähriger Syrer etwa wurde im Frühling zu 1,5 Jahren Haft verurteilt.

"Robust und konsequent einschreiten"

Entsprechend groß ist die Sorge vor neuerlichen Ausschreitungen in der anstehenden Halloween-Nacht am 31. Oktober. "Wir haben bundesweit intensive Vorbereitungen für die kommende Halloweennacht getroffen und sind gewappnet. In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Einsatzbesprechungen zwischen den Landespolizeidirektionen und der Bundespolizeidirektion, aber auch dem Verfassungsschutz. Ebenso ist das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in die Einsatzvorbereitungen eingebunden. Ich habe den Auftrag gegeben, bei Ausschreitungen robust und konsequent einzuschreiten", sagte Innenminister Gerhard Karner aus diesem Anlass.

"Sachbeschädigungen oder Böller sind kein Spaß und werden mit aller Konsequenz bestraft. Sondereinsatzkräfte, wie das Einsatzkommando Cobra, die Bereitschaftseinheiten, die Schnellen Interventionsgruppen, die WEGA in Wien, aber auch Diensthundeeinheiten, Verfassungsschutz und Fremdenpolizei werden gemeinsam bundesweit im Einsatz sein", sagte der Innenminister. Ebenso sollen Drohnen, Kameras und Körperkameras zur umfassenden Beweissicherung eingesetzt werden.

    Zunächst musste ein 22-jähriger Syrer auf der Anklagebank Platz nehmen.
    Zunächst musste ein 22-jähriger Syrer auf der Anklagebank Platz nehmen.
    "Heute"
    red
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