Am morgigen Freitag ist es wieder soweit, kommt es in Pasching (Bez. Linz-Land) mit dem Spiel zwischen dem LASK und Wacker Innsbruck zu einem Hochrisikospiel. Beim letzten Duell kam es zu Ausschreitungen, zerstörten die Tiroler eine Straßenbahn.
Am 12. August kam es zum letzten Duell zwischen Spitzenreiter LASK und dem bereits abgeschlagenen Innsbruckern. Negativer Höhepunkt: Nach der Partie legten Chaoten Gegenstände auf die Schienen, stoppten dadurch eine Straßenbahn, in der die Innsbrucker auf dem Rückweg zum Hauptbahnhof waren.
Es kam zu Ausschreitungen, eine Fensterscheibe der Bim wurde zerschlagen. Und auch am Freitag ist die Polizei wieder in höchster Alarmbereitschaft. "Es werden mehr als 100 Beamte vor Ort sein. Wir sind gerüstet", so Einsatzleiter Florian Engler.
Laut ersten Informationen haben sich 150 Innsbrucker angekündigt. Sie sollen vom Bahnhof abgeholt und ins Stadion begleitet werden.
Dort werden die Fans auf einige Neuerungen stoßen (wir berichteten). Die Gästefans übersiedelten nämlich von dem unbeliebten "Käfig" in einen größeren Sektor auf der Südtribüne. Engler: "Für uns ist das auf jeden Fall eine große Erleichterung. Die Fans sind nun weit genug auseinander. Im Stadion ist eine Auseinandersetzung nicht mehr möglich."
Die Poststraße wird vor dem Match wie auch zuletzt gesperrt. Neu ist jedoch: In der Pfanzlgutstraße herrscht ein Halte- und Parkverbot. "Damit vermeiden wir ein Aufeinandertreffen der beiden Fangruppen."
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