Wien

Polizei schleudert bei Verfolgung in Auto – Verletzte

Mittwochnacht endete eine Verfolgungsjagd der Polizei auf der A23 mit einem schweren Crash. Ein verletzter Polizist musste selbst Erste Hilfe leisten.
Roman Palman
20.07.2023, 20:48
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Es war 23 Uhr als eine Zivilstreife der Wiener Polizei auf der A23 Südosttangente im Bereich Kaisermühlendamm einen auffälligen Lenker aus dem Verkehr ziehen wollte.

Trotz erkennbaren Blaulichts und eingeschalteter Fahrzeugklappe ignorierte der Autofahrer die Anhalteaufforderung und trat das Gas durch. In weiterer Folge musste das zivile Einsatzfahrzeug wegen der rabiaten Fahrweise des Flüchtenden ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.

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Fünf Verletzte

Dieses kam dadurch ins Schleudern und touchierte aufgrund des Ausweichmanövers ein unbeteiligtes Fahrzeug. Obwohl der Polizist selbst Verletzungen hierbei davontrug, leistete er umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen und verständigte die Rettung.

Die vier Insassen des unbeteiligten Fahrzeuges wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurden durch die Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Spital gebracht.

Kokain im Gepäck

Im Zuge einer Sofortfahndung konnte der flüchtige Pkw-Lenker, ein 33-jähriger aserbaidschanische Staatsangehöriger, durch Polizisten der Polizeiinspektion Simmeringer Hauptstraße im Bereich der Leberstraße mit der Geiselbergstraße angehalten und vorläufig festgenommen werden.

Bei einer Durchsuchung konnte bei dem 33-Jährigen mutmaßlich Kokain vorgefunden und sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen sind noch im Gange. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam.