Prügel-Video: Für Polizei ist Migrationspolitik schuld

Dieses Schock-Video kursiert derzeit auf WhatsApp.
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Die Politik will den Vorfall in Aspern untersuchen. Die Seestadt ist trotzdem noch sehr sicher. Am Freitag gibt es dazu einen runden Tisch in Donaustadt.
Zuerst hagelt es Schläge und dann, als das Opfer schon am Boden liegt, setzt es auch noch Tritte. So hat eine Teenie-Gang einen 15-Jährigen in der Seestadt krankenhausreif geprügelt.

Dieses Schock-Video kursiert derzeit auf WhatsApp (siehe Clip oben). Die Polizei sieht "sozial- und oft integrationspolitische Fehlentwicklungen, die nicht im Einflussbereich der Polizei liegen". Die Beamten könnten nur "die Symptome dieser Fehlentwicklungen abarbeiten". Das Grundproblem sei "von anderer Seite anzugehen", so ein Sprecher gegenüber "Heute.at". Gemeint ist die Politik.

Kein "Gewalt-Hotspot"

Und die Politik reagiert: Für den zuständigen Stadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) ist der Vorfall "schockierend". Die MA11 (Jugendamt) prüfe den Vorfall. Donaustadts Bezirkschef Ernst Nevrivy (SPÖ) will bei einem runden Tisch am Freitag gemeinsam mit Polizei und Jugendamt Lösungsansätze erarbeiten. Er betont aber, dass die Donaustadt ein "sehr sicherer Bezirk" und die Seestadt "kein Gewalt-Hotspot" sei.

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"Die Gewaltbereitschaft speziell von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist enorm hoch", kommentiert Toni Mahdalik (FPÖ-Donaustadt) das brutale Video. Außerdem fordert er einen Sicherheitsstadtrat für Wien und härtere Strafen für Prügel-Banden.

Die Donaustädter NEOS dagegen wollen mehr Prävention und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Polizei und Sozialarbeitern. "Wir brauchen insbesondere für Jugendliche dringend mehr präventive Angebote, damit es erst gar nicht zu solchen Vorfällen kommt", fordert Ferdinand Maier. "Immerhin geht es um die Sicherheit unserer Kinder", so Maier.

(kla)

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