Nach dem tragischen Vorfall in Favoriten, bei dem ein kleines Kind aus dem Fenster gefallen war und lebensgefährlich verletzt wurde, schildert die Polizei nun die Unfallursache.
Wie "heute.at" bereits berichtete, wurden die Einsatzkräfte am Ostermontag zu einem Einsatz in den 10. Bezirk gerufen.
Ein 4-jähriger Bub war aus dem Fenster gefallen. Gemeinsam mit der Wiener Berufsrettung fuhr die Polizei in die Endlichergasse, wo der Unfall passierte.
Das Kind zog sich bei dem Sturz lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde noch an Ort und Stelle medizinisch erstversorgt. Anschließend wurde der 4-Jährige mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Polizeisprecher Harald Sörös erklärte gegenüber "heute.at", wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte. So soll der Bub beim Spielen zuerst auf das Fensterbrett geklettert sein und hatte sich danach an das Fliegengitter gelehnt.
"Gitter hielt Druck nicht stand"
"Das Gitter hat den Druck allerdings nicht stand gehalten. Der Bub fiel daraufhin aus dem zweiten Stock circa 10 bis 15 Meter in den Innenhof", so Sörös zu "heute.at".
Quelle: video3
Der 4-Jährige blieb nach dem Sturz im Innenhof liegen. Mittlerweile konnte aber "leichte" Entwarnung gegeben werden. "Der Gesundheitszustand des Kindes ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr lebensbedrohlich", erklärt Sörös.
Der Vater des Buben hielt sich zum Zeitpunkt des Unfalls ebenfalls in der Wohnung auf, befand sich allerdings in einem anderen Zimmer. Der 31-Jährige wurde angezeigt.
(wil)