Polizei sprengt Corona-Party, entdeckt Waffenlager

Ein Mitbewohner hatte zwei Butterflymesser, drei Kampfmesser, zwei Schwerter, zwei Wurfsterne, ein Luftdruckgewehr, zwei CO2-Pistolen und einen CO2-Revolver inklusive Munition gebunkert.
Ein Mitbewohner hatte zwei Butterflymesser, drei Kampfmesser, zwei Schwerter, zwei Wurfsterne, ein Luftdruckgewehr, zwei CO2-Pistolen und einen CO2-Revolver inklusive Munition gebunkert.Bild: LPD Tirol
Mitten in der Nacht musste die Tiroler Polizei wegen einer illegalen Corona-Party nach Wörgl ausrücken. Dabei konnten die Beamten auch gleich ein illegales Waffenlager ausheben.
Gegen 0.30 Uhr ging in der Nacht auf den heutigen Donnerstag wählte ein aufgebrachter Bürger den Polizeinotruf 133. Mehrere mutmaßlich ortsfremde Personen feierten trotz Corona-Verboten in einer Wohnung in Wörgl eine ausgelassene Party.

Bei der anschließenden Überprüfung durch eine Polizeistreife wurden in der Wohnung vier junge Österreicher im Alter von 15 bis 20 Jahren beim Konsum von Cannabis angetroffen. Bei der Durchsuchung des Domizils konnte eine kleine Menge Cannabis sowie zwei CO2-Pistolen sichergestellt werden.

Damit aber nicht genug. Auch ein 38-jähriger Mitbewohner wurde angezeigt – allerdings nicht wegen der ausgelassenen Party. Obwohl gegen ihn bereits ein aufrechtes Waffenverbot besteht, entdeckten die Polizisten in seinen Räumlichkeiten ein ganzes Arsenal. Zwei Butterflymesser, drei Kampfmesser, zwei Schwerter, zwei Wurfsterne, ein Luftdruckgewehr, zwei CO2-Pistolen und ein CO2-Revolver sowie Munition wurden sichergestellt.

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