Nach umfangreichen Ermittlungen gegen einen 28-jährigen rumänischen Staatsangehörigen im Zusammenhang mit Zuhälterei erfolgten Ende November 2022, auf Grund einer staatsanwaltschaftlichen Anordnung, Hausdurchsuchungen sowie Kontoöffnungen. Wie die LPD Tirol am Mittwoch berichtet, wurden dabei die finanziellen Mittel der beiden betreffenden Konten sichergestellt. Der Verdächtigte wird beschuldigt, in den vergangenen zwei Jahren zumindest vier rumänische Frauen durch die Abnahme des aus der Prostitution erwirtschafteten Schandlohns ausgenützt zu haben. Der Verdächtigte verweigerte die Aussage.
Bei zwei Hausdurchsuchungen in Innsbruck konnten Bargeldbeträge in der Höhe von insgesamt rund 33.500 Euro, Diebesgut im Verkaufswert von rund 26.000 Euro, ca. 72g Kokain sowie zahlreiche Beweismittel im Besitz des vermeintlichen Zuhälters sichergestellt werden. Bei dem Diebesgut handelt es sich um 65 Paar hochwertige Damenschuhe.
Der rechtmäßige Besitzer des Diebesgutes konnte bereits ausgeforscht werden. Zum Tathergang des schweren gewerbsmäßigen Diebstahls und der Hehlerei werden laufende Ermittlungen durchgeführt. Im Zuge der Hausdurchsuchungen wurden drei Opfer bei der Ausübung der illegalen Wohnungsprostitution mit zwei Freiern angetroffen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck erfolgte die Anzeige auf freiem Fuß, es werden jedoch weitere, umfangreiche Ermittlungen – etwa die Sichtung elektronischer und sonstiger Beweismittel – geführt.