Beamte der Schwerverkehrs- und Gefahrengutkontrollgruppe der Landesverkehrsabteilung Wien kontrollierten am Montag gegen 10.45 Uhr einen Klein-Lkw-Fahrer.
Der österreichische Transporter war mit insgesamt 400 Liter hochätzender und umweltgefährdender Flüssigkeit beladen und wies die dafür notwendig Kennzeichnung am Fahrzeug nicht auf.
Dem Lenker fehlte die erforderliche Ausbildung, um derartige Gefahrgüter zu transportieren. Weiters war das Gefahrgut nicht vorschriftsmäßig gesichert, die Ladepapiere waren fehlerhaft und der erforderliche Feuerlöscher sowie die Schutzausrüstung wurden nicht mitgeführt.
Zudem verfügte der Lenker über keinerlei Kenntnis bezüglich der Gefährlichkeit seiner Ladung. Insgesamt mussten 28 Anzeigen nach gefahrgutrechtlichen Tatbeständen erstattet und die Weiterfahrt untersagt werden.