Polizei stoppt Mercedes mit "Joint-Stern"

Die deutsche Polizei führte am Mittwoch Schwerpunktkontrollen zu "Drogenerkennung im Straßenverkehr" durch. Die Aktion war ein voller Erfolg.
An der dreitägigen Schwerpunktkontrolle nahmen laut Polizei Osthessen rund 150 Beamte aus insgesamt zehn Bundesländern teil.

Am Vormittag stand für die Beamten Theorie auf dem Programm, am Nachmittag folgte dann die Praxis. Die enorme Hitze stellte die Polizisten dabei ebenfalls auf die Probe, konnte "das Engagement und die Motivation" aber nicht beeinträchtigen.

Einen besonderen Höhepunkt stellte die Sicherstellung von knapp 6.000 Gramm Marihuana während der Fahrzeugkontrolle eines mutmaßlichen Drogenkuriers dar, berichtet die Polizei.

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Auch ein Mercedes-Fahrer hatte für die Beamten eine Überraschung im Gepäck bzw. auf der Motorhaube. Als sie die E-Klasse kontrollierten, entdeckten sie nämlich einen fertig gedrehten Joint, der gut sichtbar an dem Mercedes-Stern angebracht war.

Ein anderer Verkehrsteilnehmer machte ebenfalls kein Geheimnis aus seinem Drogenkonsum. Der Fahrer präsentierte den Beamten noch während der Kontrolle einen brennenden Joint, den er beim Fahren genüsslich kiffte.

Betäubungsmitteln im Wert von 70.000 Euro

Die Aktion war laut Polizei ein voller Erfolg. Die Beamten stellten verschiedene Betäubungsmittel sicher, "die im illegalen Straßenhandel insgesamt etwa 70.000 Euro erzielt hätten", so die Polizei.

Zudem wurden 110 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, 53 Lenker standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. (red)

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