Polizei stürmte U3 nach Banküberfall in Landstraße

Gegen 16.20 Uhr stürmten zwei teilweise Maskierte mit einer Faustfeuerwaffe in die PSk-Filiale bei der U3-Station Rochusgasse auf der Landstraßer Hauptstraße. Die Polizei legte im Zuge der Fahndung die U3 lahm. Mit Sturmgewehr im Anschlag durchsuchten Beamte U-Bahnzüge.

Die beiden Täter, beide dürften etwa 30 Jahre alt sein, rafften Beute in unbekannter Höhe zusammen und machten sich zu Fuß aus dem Staub. Die Polizei heftete sich sofort an die Fersen der Bankräuber und ließ im Zuge der Verfolgung die U3-Stationen zwischen Rochusgasse und Stubentor zwischenzeitlich sperren.

Beamte mit Sturmgewehr im Anschlag durchsuchten die Garnituren der U3, wie Leserreporter Michael Janousek schilderte. Bei der Ankunft in der Station Wien Mitte, liefen Beamte zum Fahrer und wiesen ihn an, die Türen geschlossen zu halten. Nach kurzer Unterredung wurde eine Tür geöffnet und sogleich stürmten drei mit Sturmgewehren bewaffnete Polizisten den Zug und durchsuchten ihn.

Verdächtige durchsucht

"Polizeikontrolle - machen Sie den Weg frei!", riefen die schwerbewaffneten Beamten während sie die U3 durchkämmten. Die Passagiere taten, wie ihnen aufgetragen wurde. Am Ende des Zugs nahmen die Polizisten zwei Verdächtige mit nach draußen auf den Bahnsteig. Dort wurden sie durchsucht, dann aber sofort wieder freigelassen, erzählte der Heute.at-Leserreporter.

So angespannt und konzentriert die Polizisten wirkten, so locker nahmen es die Fahrgäste. "Viele lachten mehr oder weniger verlegen. Das Ganze hatte wenig mit den Einsätzen zu tun, die man aus den Filmen kennt", so Janousek.

 
 

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