Polizei sucht Pistolen-Duo, tappt aber im Dunkeln

Bild: Google Maps/Heute.at-Montage

Nach dem Überfall auf einen Geldtransporter in Hall in Tirol am Valentinstag (Freitag) sind die Ermittlungen seit Samstag voll im Gange. "Es sind mehrere Hinweise eingegangen, die wir abarbeiten", erklärte Albert Maurer vom LKA Tirol. Eine "konkrete" Spur gebe es vorerst jedoch keine.

am Valentinstag (Freitag) sind die Ermittlungen seit Samstag voll im Gange. "Es sind mehrere Hinweise eingegangen, die wir abarbeiten", erklärte Albert Maurer vom LKA Tirol. Eine "konkrete" Spur gebe es vorerst jedoch keine.

Zunächst gelte es, die eingegangenen Hinweise zu überprüfen und die gesicherten Spuren auszuwerten. Ob bei dem Coup womöglich Insiderwissen eine Rolle gespielt haben könnte, wollte der Kriminalist nicht bestätigen. "Derzeit ermitteln wir in alle Richtungen", betonte Maurer.

Der filmreife Überfall wurde am Freitag gegen 14.30 Uhr auf der Inntalautobahn (A12) verübt. Ein schwarzer VW Passat Kombi hatte den Geldtransporter, als Zivilstreife getarnt, überholt und ihn mit einer Leuchtschrift "Polizei - bitte folgen" zum Anhalten aufgefordert.

Fahrer blieb am Innufer liegen

Auf einem Autobahnparkplatz bedrohten sie den Lenker mit einer Faustfeuerwaffe, fesselten und legten ihn am Innufer ab. Anschließend machten sie sich mit der Beute aus dem Staub. Der Fahrer des Geldtransporters wurde rund eine halbe Stunde nach dem Überfall am Innufer von Passanten entdeckt.

Die drei Täter wurden als 1,80 bis 1,90 Meter groß beschrieben, sie sollen von kräftiger Statur gewesen sein und Tiroler Dialekt gesprochen haben. Einer der Männer soll bei dem Überfall eine beige Kappe getragen haben. Die Polizei bittet weiter um Hinweise.

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