Österreich

Polizei tappt in Mordfall Höllental im Dunkeln

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:59

Weiterhin herrscht Rätselraten um den Tod eines Mannes mittleren Alters, der gestern im Höllental im Bezirk Neunkirchen gefunden wurde. Die Polizei tappt noch im Dunkeln. Fest steht für die Kriminalisten nur, dass der Mann nicht dort ermordet worden war, wo er gestern Nachmittag gefunden wurde.

"Wir arbeiten intensiv, aber es gibt noch keine Ergebnisse", erklärte Chefinspektor Leopold Etz vom Landeskriminalamt Niederösterreich heute. Die Identität des Mannes blieb vorerst ungeklärt. Das Opfer war vermutlich 35 bis 45 Jahre alt. Bekleidet war der normal große, grau melierte Mann europäischer Herkunft mit Levis-Jeans, einem dunkelblauen T-Shirt und braunen Halbschuhen. Eingewickelt war die Leiche in eine Decke mit der Aufschrift "Heereseigentum".

Rippenbrüche nach Auseinandersetzung

Eine noch am Mittwochabend durchgeführte Obduktion ergab Ersticken und "massive stumpfe Gewalteinwirkung" gegen den Hals und den Oberkörper mit Serienrippenbrüchen und Thoraxtrauma als Todesursache. Vom Zeitpunkt der Auffindung des Toten am Mittwochvormittag dürfte die Tat nicht länger als 24 bis 36 Stunden zurückgelegen sein, so die Ermittler.

An der B27 abgelegt wurde das Opfer vermutlich in der Nacht auf Mittwoch. Aufgrund der Schwere und Vielzahl der Verletzungen des Mannes geht man davon aus, dass der Gewalttat eine heftige Auseinandersetzung vorausgegangen sein muss. Der mann soll gefesselt worden sein. Nachdem mehrmals auf ihn eingeschlagen wurde, sei er erstickt, so die Polizei.

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