Mit einer waghalsigen Aktion riskierte ein junger Linzer Dienstagmittag im dichten Verkehr sein Leben: Der Bursch raste mit seinem Motorrad über eine rote Ampel, wurde dabei von einer Polizeistreife beobachtet. Als sie ihn stoppen wollte, gab er Gas: Nach mehreren Kilometern Flucht raste der Biker schließlich in ein Auto!
Über Funk schlug die Sonderstreife der Linzer Polizei am Dienstag Alarm: Verfolgung eines Motorradfahrers! Er ist gerade über die Eisenbahnbrücke gerast, bleibt nicht stehen! Sofort hängten sich weitere Einsatzkräfte an die Fersen des Motorradfahrers - der gab allerdings geschickt Gas und schaffte es, die Polizisten abzuhängen. Er fuhr in Urfahr wild herum, raste dann die Freistädter Straße hinauf, sagt der Linzer Polizeijurist Alexander Niederwimmer. Dort war die rasante Flucht dann aber zu Ende.
Niederwimmer:
Er prallte plötzlich gegen einen entgegenkommenden Wagen, wurde dabei verletzt! Die Polizisten alarmierten sofort das Rote Kreuz, das den Biker ins Unfallspital brachte. Der Grund für die Flucht: Der arbeitslose Linzer besaß keinen Führerschein, zudem war sein Motorrad nicht zugelassen. Er hatte ein selbst gemachtes Kennzeichen daraufmontiert.