Ein mit einem gestohlenen Auto fahrender Lenker hat die Polizei am Samstagabend auf Trab gehalten. Entdeckt wurde er auf der Nordbrücke, gestoppt erst im 45 Kilometer entfernten Wildungsmauer. 16 Polizeiautos standen im Einsatz.
Gegen 19.25 Uhr schlug die Polizeizentrale Alarm. Auf der Nordbrücke sei ein Lenker mit einem seit Dienstag als gestohlen gemeldeten Pkw unterwegs. Der Lenker hatte die Kennzeichen abmontiert und slowakische Nummerntafeln befestigt. Doch eine GPS-Ortung machte dem Plan des 42-Jährigen einen Strich durch die Rechnung.
Sofort hefteten sich mehrere Polizeistreifen an die Fersen des gestohlenen Fahrzeugs. Doch der Lenker fuhr unbeirrt weiter. Über die Südosttangente steuerte er den Wagen auf die A4 in Richtung Ungarn und wechselte danach auf die B9.
16 Einsatzfahrzeuge mit 30 Beamten waren hinter dem mutmaßlichen Autodieb her. Nach 45 Kilometern Flucht stoppten Beamte den Flüchtigen in Wildungsmauer und nahmen ihn fest. Der Verdächtige befindet sich in U-Haft.