Multimedia

Polizei warnt dich – diese Falle kostet dich alles

Die Polizei warnt die Bevölkerung dringend vor einer neuen Phishing-Welle. Betroffene haben bereits bis zu fünfstellige Euro-Beträge verloren.
Rene Findenig
04.07.2023, 18:45
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Einmal kurz nicht aufgepasst, schon ist das gesamte Vermögen weg. Das passiert derzeit wieder vermehrt vielen Österreicherinnen und Österreichern. Die Modi Operandi laut der Polizei: Täter melden sich bei der Anbieterin oder dem Anbieter eines Artikels auf einer Online-Verkaufsplattform und ersuchen die Kontaktierten, ihre E-Mail-Adresse zum Zwecke der weiteren Kommunikation bekanntzugeben.

In der Folge schickten die Täter eine E-Mail mit einem Link und fordern darin auf, den Link in der E-Mail anzuklicken. Daraufhin wird das Opfer auf eine gefälschte (aber täuschend echt aussehende) Bank-Web-Site geleitet und darin aufgefordert, ihre Zugangsdaten für das Online-Banking einzugeben, sowie einen Bestätigungsbutton zu aktivieren. Dann wird es bitter für die Opfer: Bekannt wurden mittlerweile Fälle, in denen vierstellige Euro-Beträge vom Konto abgebucht wurden. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Es geht aber noch schlimmer

Eine andere Art der Vorgehensweise tritt ebenfalls auf: Täter verschicken eine gefälschte E-Mail von einer Bank mit einem Link und Aufforderung, diesen Link anzuklicken. Daraufhin wird das Opfer auf eine gefälschte Bank-Web-Site geleitet und aufgefordert, Zugangsdaten für das Online-Banking einzugeben. Das Opfer erhält in weiterer Folge einen Code, mit dem es die Verifizierung durchführen soll. Später bemerkte dann ein Opfer, dass von ihrem Konto ein fünfstelliger Eurobetrag abgebucht wurde.

Und noch eine weitere Falle: Das Opfer erhält ein SMS mit dem Hinweis, dass die Lieferadresse für die Paketzustellung falsch sei und deshalb über den in der SMS eingefügten Link aktualisiert werden müsse. Nach Aktivierung des Links erfolgt die Weiterleitung auf eine gefälschte Web-Site, auf welcher die Betroffenen nun ihre Bankzugangsdaten und in weiterer Folge einen Authentifizierungscode eingeben sollen. Bei diesem Vorgang wurde Opfern ein dreistelliger Eurobetrag abgebucht.

Das sind die Tipps der Polizei

Verwende keinesfalls einen Link, den du – egal mit welchem Medium (z.B. E-Mail, SMS, Messenger-Dienst) zugesandt bekommst, um auf deine Bankseite zu gelangen. Öffne keine Dateianhänge in E-Mails von unbekannten Absendern oder von vermeintlich bekannten Absendern mit ungewöhnlichem Inhalt. Sei generell skeptisch bei Nachrichten, in denen du zur Eingabe persönlicher Daten, Übermittlung von Dokumenten oder Öffnen von Dateianhängen aufgefordert wirst. Prüfe in Ruhe! Informiere dich über aktuelle Erscheinungsformen der Internetkriminalität, nutze Informationsquellen wie z.B. "Watchlist Internet" des ÖIAT oder wende dich an die Polizei.

Weitere Storys