Immer dreister und aggressiver werden die Bettler in der Landeshauptstadt. Laut Exekutive häufen sich vor allem im Stadtteil Urfahr die Vorfälle, bei denen meist Frauen auf offener Straße bedrängt werden. Selbst an den Wohnungstüren wird bereits Geld verlangt. Auffallend ist: Immer mehr Einheimische sind unter den Hausierern.
Nach den organisierten Bettlergruppen aus dem Osten Europas tauchen nun immer mehr Einheimische in den Einsatz-Protokollen der Polizei auf. Vor allem im Bereich der Urfahraner Hauptstraße ist die Polizei derzeit einer Gruppe von Schnorrern auf der Spur.
Darüber hinaus sind die Hausierer jetzt auch in den einzelnen Stadtvierteln unterwegs. Dort läuten sie direkt an den Wohnungstüren und verlangen Geld.
Am besten ist es, nichts herzugeben. Denn: Die Bettler ausländischer Herkunft haben meist eine mafiöse Vereinigung hinter sich, erklärt VP-Sicherheitssprecher und Chefinspektor Josef Hackl. Auf keinen Fall sollte man die Geldtasche zücken, die Kriminellen würden dann sofort zugreifen. Fragen Sie zuerst, wer vor der Türe steht. Unbekannten sollte man keinesfalls öffnen. Und sollten die Hausierer nicht verschwinden, ist die Polizei zu rufen, empfiehlt Hackl.