Hängt für den Wiener Flötisten Constantin T. (59) der Himmel schon bald wieder voller Geigen?
Wie "Heute" berichtete, wurde dem Mitglied des Wiener Residenzorchesters bei einem Konzert in der Hofburg am 9. September die vergoldete Miyazawa-Querflöte gestohlen. Anschaffungswert des guten Stücks: rund 20.000 €!
"Ich hatte sie in der Pause auf der Bühne abgelegt. Eine Frau hat sie sich geschnappt und ist geflüchtet. Mir fehlt seither ein Teil meines Körpers", pfiff T. nach dem Coup aus dem letzten Loch.
Seine Hoffnungen setzte der Musiker, der mit seiner Frau in Purkersdorf (NÖ) lebt, bereits damals auf die Überwachungskameras, die gute Bilder der Verdächtigen gemacht hätten. Die Fotos selbst auf Facebook und Co zu teilen, traute er sich aber aus Angst vor einer möglichen Klage der Dame auf den Bildern nicht.
Muss er auch nicht mehr: Jetzt schickte die Polizei Bilder dieser Überwachungskameras aus. Darauf zu sehen ist eine etwas beleibte Dame mittleren Alters. Sie ist verdächtig, nicht nur die Flöte, sondern auch bei einem Event im Audimax der Wiener Hauptuniversität am 20. August eine Bauchtasche gestohlen zu haben.
Erklingt bald der Schlussakkord im Krimi um die in der Wiener Hofburg gestohlenen Flöte?
Hinweise (auch anonym) an: 01/31 310 – 99 – 21 810