Polizei zerschlägt überregionalen Drogenring

Seit über einem Jahr laufen die Ermittlungen. Nun ist es der burgenländischen Polizei gelungen eine Drogenbande zu zerschlagen.
Fahndungserfolg für das Landeskriminalamt Burgenland. Seit etwas mehr als einem Jahr ermittelten die Beamten gegen einen damals 32-Jährigen im Burgenland lebenden Wiener. Es bestand der Verdacht, dass er gemeinsam mit einer 28-Jährigen in Wien lebenden Ungarin grenzüberschreitend Handel mit Suchtmittel betrieb.

Bezogen haben sie die Drogen mutmaßlich von einem 56-Jährigen Wiener. Er dürfte auch die Gewinne der Verkäufe eingestreift haben. Zusammen mit zwei weiteren Personen, einem 51-Jährigen Wiener und einem 54-Jährigen Oberösterreicher, verschaffte er sich das Cannabis mitunter durch Einbrüche.

Mithäftling war Teil des Rings



Der 56-Jährige Wiener war bereits zu einem früheren Zeitpunkt wegen Drogenhandels inhaftiert. Er versuchte sich zudem auch im Handel mit einer größeren Menge von Kokain. Dies verschaffte er sich unter anderem in Kooperation mit einem 60-jährigen Niederösterreicher.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die beiden kannten einander, weil sie gemeinsam in Haft waren. Der 60-Jährige verbüßte seine Haftstrafe im "gelockerten Vollzug". Im Zuge der Ermittlungen stieß ein verdeckter Ermittler auf den Niederösterreicher.

Durch intensive Ermittlungen und in Kooperation mit Ermittlern des Landeskriminalamtes Tirol ist es im Weiteren auch gelungen, einen 58-jährigen Innsbrucker auszuforschen, der eine Lieferung von rund einem Kilogramm Kokain nach Baden organisierte bzw. vermittelte.

Ermittlungen auch in Deutschland



Weil ein Teil der Suchtmittel auch aus Deutschland herangeschafft wurden, ermittelten deutsche Beamte gegen einen 51-jährigen Deutschen. Auch er wurde festgenommen.

Bei den umfangreichen Amtshandlungen ist es den Fahndern aus dem Burgenland, Tirol und Deutschland gelungen, in Summe etwa fünf Kilogramm Kokain, 2,5 Kilogramm Cannabiskraut, 400 Gramm Amphetamin, 80 Stück Ecstasy-Tabletten sowie zwei Faustfeuerwaffen samt Munition, einen PKW und Bargeld in der Höhe eines mittleren fünfstelligen Eurobetrages sicherzustellen.

Alle Personen wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt und verbüßen zur Zeit in verschiedenen Strafvollzugsanstalten ihre Strafen. (mr)

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