Polizeiauto gerammt: Wilde Verfolgungsjagd

Sowohl der Dienstwagen, als auch das Fluchtfahrzeug wurden bei der Verfolgungsjagd beschädigt.
Sowohl der Dienstwagen, als auch das Fluchtfahrzeug wurden bei der Verfolgungsjagd beschädigt.Bild: iStock
Spektakuläre Verfolgungsjagd am Samstagabend in Vorarlberg. Ein 29-Jähriger war bereits gefasst, als er mit seinem Wagen ein Polizeiauto rammte und erneut flüchtete.
Gegen 21.45 Uhr fuhr der 29-jährige PKW-Lenker von Feldkirch kommend Richtung Rankweil, als ihn die Polizei anhalten wollte. Mit stark erhöhter Geschwindigkeit raste er jedoch an den Beamten vorbei. Die Polizei startete mit Blaulicht und Sirene unverzüglich die Verfolgungsjagd.

Nachdem die Polizisten dem jungen Mann durch ganz Rankweil verfolgt hatten, fand die Jagd ihr vorläufiges Ende. Der 29-Jährige verlor nämlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und der PKW kam auf der anderen Straßenseite zum Stillstand.

Polizeiauto weg geschoben

Um eine Weiterfahrt zu verhindern, stellten die Beamten ihren Wagen direkt vor das Auto des Mannes ab. Dies hielt den PKW-Lenker jedoch nicht auf. Er gab Gas, schob das Polizeiauto weg und konnte erneut fliehen. Ein weiterer Streifenwagen konnte dann den Flüchtigen vor einem Wohnhaus anhalten.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Laut Polizei besaß der 29-Jährige keinen Führerschein und das Auto war nicht zugelassen. Die Kennzeichen des PKWs waren abgemeldet. Da der Mann einen Alkoholtest verweigerte, geht die Polizei rechtlich gesehen grundsätzlich von einer Alkoholisierung aus.

Sowohl das Polizeiauto, als auch der Fluchtwagen wurde beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der junge Mann wurde wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt angezeigt und muss mit mehreren Verwaltungsstrafen rechnen. (cs)

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