Polizeieinsatz am Neusiedler See

Bild: Kein Anbieter
Land: A, Genre: Recht + Kriminalität

In der ersten Folge der neuen Serie wartet ein kurioser nächtlicher Einsatz auf die burgenländischen Polizisten. Sie werden über ein mitten auf der Landstraße abgestelltes Fahrzeug informiert und finden beim Eintreffen den Lenker schlafend auf dem Rücksitz seines Wagens vor. Die Polizisten wecken den Mann auf und stellen ihn zur Rede. Daraufhin erklärt der Fahrzeugbesitzer, dass er eine Panne hatte und einen Reifen wechseln musste, ihn dabei jedoch die Müdigkeit übermannt und er deshalb eine kurze Pause eingelegt hat. Die Beamten können darüber nur den Kopf schütteln und weisen den Mann auf seine grobe Fahrlässigkeit hin. Alarmiert durch seine Erzählung sowie den verwirrten Zustand, den der Autofahrer auf sie macht, führen die Polizisten einen Alko-Test durch. Neben dem Dienst auf der Straße ist die Polizei im Bezirk Neusiedl am See auch für den Überwachungsdienst auf dem größten See Österreichs, dem Neusiedler See, zuständig. Genauso wie bei einer Verkehrsstreife wird auch beim Dienst mit dem Polizeiboot die Einhaltung der Vorschriften kontrolliert sowie Hilfestellung geleistet. Vor allem aufgrund seiner geringen Tiefe wird der Neusiedler See von Hobbysportlern oft unterschätzt. So ist erst im Mai 2015 ein 15-Jähriger nach einem Bootsunfall mit einem Katamaran ertrunken. Als die Beamten bei ihrer Kontrollfahrt plötzlich einen gekenterten Katamaran bemerken, werden sofort Erinnerungen an den tragischen Fall wach. Die Polizisten eilen zur Hilfe. Im Strandbad Weiden am See wiederum wird die Freizeitidylle durch einen besorgniserregenden Fund gestört. Der Bademeister der Anlage entdeckt auf der Liegewiese inmitten der Besucher eine Pistole. Sofort verständigt er die Polizei. Für die eintreffenden Beamten vom Bezirkspolizeikommando Neusiedl ist höchste Vorsicht geboten, denn noch ist unklar, ob die Waffe geladen ist sowie wie und warum sie überhaupt in das Strandbad gelangt ist. Neben den Einsätzen am und um den Neusiedler See hält auch der seit Monaten andauernde Flüchtlingsstrom nach Österreich und die damit verbundene Schlepperkriminalität die burgenländische Polizei auf Trab. Im Ortsgebiet von Neusiedl entdecken die Beamten einen Transporter, in dem sich insgesamt 17 Flüchtlinge, darunter zwei Kinder, befinden. Die betroffenen Personen werden zur Polizeiinspektion gebracht und dort befragt. So hoffen die Polizisten an Informationen über die Machenschaften der Schlepper zu gelangen. Die Menschen geben an, die ungefähr achtstündige Fahrt von Serbien nach Österreich zusammengepfercht in dem Transporter verbracht zu haben und dafür mehrere tausend Euro pro Person bezahlt zu haben.

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