Wegen Debatten um die Corona-Schutzimpfung liegen die Nerven mancherorts schon blank. In einer kleinen Gemeinde im Bezirk Neunkirchen musste sogar die Polizei zur Überwachung ausrücken.
Eine Hausärztin lud für Montag, 6. Dezember, zur Kinder-Impfung ein. Beworben hatte sie die Nikolo-Aktion mittels eines offenbar etwas verunglückten Plakates, auf dem ein Nikolaus mit Spritze zu sehen ist.
Zwar wurde das Plakat wieder abgehängt, einige Impfgegner ließen dennoch im Internet Dampf ab („Wenn nicht geimpft wird, kommt der Krampus“) und riefen laut Polizei auf Social-Media-Plattformen zu „Störaktionen“ auf.
Die Polizei rückte am Impftag mit sechs Beamten an. Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner bestätigt gegenüber „Heute“: „Für mehrere Stunden wurde die Impfaktion überwacht.“
Es blieb aber alles ruhig, radikale Impfgegner ließen sich keine blicken. Auch bei der gestrigen Impf-Aktion der Ärztin war die Polizei wieder vor Ort.