30-Jähriger stach mit Messer auf Bruder ein

Ein Großaufgebot der Polizei war in Ansfelden im Einsatz. Der Grund: Ein Messerstich.
Ein Großaufgebot der Polizei war in Ansfelden im Einsatz. Der Grund: Ein Messerstich.Matthias Lauber
Großeinsatz der Polizei in einer Wohnsiedlung in Ansfelden. Der Grund war eine Stichverletzung.

Große Aufregung in den frühen Morgenstunden in einer Wohnsiedlung in Ansfelden (Bez. Linz-Land). Ein Großaufgebot der Polizei raste in die Gegend, weil dort eine Stichverletzung gemeldet worden war.

Eine Person wurde laut ersten Informationen festgenommen. Die Spurensicherung der Polizei stand im Einsatz.

Was derzeit laut Polizei bekannt ist, ging ein 30-Jähriger gegen 4 Uhr in der Früh auf seinen schlafenden Bruder (42) mit einem Messer los. Er hatte in dessen Wohnung übernachtet.

Vier Kinder schliefen nebenan

Die Ehefrau des Schwerverletzten eilte ihrem Gatten zu Hilfe. Gemeinsam gelang es den beiden den Angreifer in einem Zimmer einzusperren. Die vier Kinder des Opfers, die im Nebenzimmer schliefen, bekamen laut Polizei nichts von dem Vorfall mit.

Beamte der Polizeiinspektion Sonderdienste nahmen den 30-Jährigen der Wohnung fest. Der Beschuldigte habe die Tat auch gestanden. Zum Motiv meinte Polizei-Pressesprecher Michael Babl im Gespräch mit "Heute": "Das ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Es dürfte aber so sein, dass seine psychischen Probleme Auslöser der Tat waren. Das hat der 30-Jährige bei der ersten Einvernahme auch bestätigt."  

Der Beschuldigte befindet sich derzeit noch bei der Polizei und wird befragt. Sein Bruder musste in einem Linzer Spital notoperiert werden.

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