Welt

Polizeischutz nach Doku über Islam in Frankreich

In der Doku "Zone Interdite" zeigt Ophélie Meunier den Einfluss des radikalen Islams auf die Stadt Roubaix – jetzt steht sie unter Polizeischutz.
Heute Redaktion
02.02.2022, 21:07

Morddrohungen für eine französische Journalistin, die in einer TV-Dokumentation den Einfluss des radikalen Islam in der Stadt Roubaix aufgedeckt hatte. Ophélie Meunier und der moslemische Anwalt Amine Elbahi, der bei der Sendung half, stehen jetzt unter Polizeischutz.

Gesichtsloses Spielzeug für Kinder

Die beiden zeigen in "Zone Interdite" ("Verbotene Zone"), ausgestrahlt auf dem Privatsender M6, wie in einem Restaurant in Roubaix Männer und Frauen mit Vorhängen abgetrennte Tische erhielten, um getrennt zu essen. Die Behörden schlossen das Lokal.

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Ein Spielzeuggeschäft verkauft Puppen, Figuren, Stofftiere und Bücher ohne Gesichter – in strenger Auslegung des Islam dürfen keine Gesichter abgebildet werden. Damit werde Kindern „von klein auf gezeigt, dass du ein besserer Muslim als andere bist,“ erklärte Uniprofessor Bernard Rougier, Experte für radikalen Islam an der Sorbonne, in der Doku.