Polizist bei Diebstahl von Luxus-Kleidung erwischt

Der Polizist wurde beim Ladendiebstahl erwischt.
Der Polizist wurde beim Ladendiebstahl erwischt.Bild: fotokerschi.at, iStock
Der Schuss ging nach hinten los. Ein Polizist wurde als Ladendieb überführt, bekam eine Geldstrafe. Er berief dagegen und ist nun seinen Job los.

Die ganze Geschichte ist mehr als kurios: Ein Polizist aus Oberösterreich wurde kürzlich als Ladendieb überführt. Der Mann, ein Mittfünfziger, hatte es auf hochpreisige Markenkleidung abgesehen.

Dreist: Er soll fachkundig die Diebstahlsicherung entfernt haben, als er erwischt wurde, versuchte er sich unter der Angabe einer falschen Identität zu retten. Ihm wurden mehrere Diebstähle nachgewiesen. Gesamtschaden: rund 1.000 Euro.

Die Polizei strengte natürlich ein Disziplinarverfahren gegen den Mann an. Das Urteil: Eine Geldstrafe, er sollte mehrere Monate lang kein Gehalt bekommen.



Urteil wurde verschärft


Doch der Polizist wollte das nicht hinnehmen, berief gegen das Urteil. Wie die OÖN berichten gibt es nun ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtshofes. Und das wird dem Mann gar nicht schmecken.

Denn es wurde zwar die Geldstrafe aufgehoben, aber das Urteil wurde viel schlimmer. Der Bundesverwaltungsgerichtshof befand nämlich, dass der Ladendiebstahl ein "schändliches Verhalten" sei, das nicht mit dem Beruf eines Polizisten vereinbar sei.

Deshalb verfügte man die Entlassung des Mannes aus dem Bundesdienst an. Der Pressesprecher der Landespolizeidirektion Oberösterreich David Furtner bestätigte das Urteil gegenüber "Heute".



(gs)

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