Niederösterreich

Polizist: "Chaos-Post stellt Packerl nach 3 Wochen zu"

Ein Beamter hatte am 13. März ein Packerl aufgeben, dieses kam laut Post am 14.3. an, tatsächlich erst am 31. Der Polizist fordert "Ermittlungen". 

Polizist ist mit Post unzufrieden
Polizist ist mit Post unzufrieden
privat

Ein 56-jähriger Polizist aus dem Mostviertel ist verärgert. Der Beamte hatte privat via "willhaben"  eine Doku-DVD verkauft und wollte das Packerl am 13. März nach Steyr (OÖ) schicken. Kosten: 3 Euro plus 25 Cent für die Sendungsverfolgung.

Bis Ende März kein Packerl

Nur: Knapp drei Wochen lang kam das Päckchen nicht an, der Polizist wollte eine akribische Nachforschung. "Laut Post wurde das Packerl nämlich am 14. März zugestellt, in Wahrheit erhielt der Empfänger das Paket indes erst mit 31. März", so der 56-Jährige.

Der Beamte schrieb mehrmals die Post an, forderte Aufklärung und eine unverzügliche Nachforschung: "Weiß in Ihrem Unternehmen die linke Hand nicht was die rechte macht? Handelt es sich einfach um Schlampigkeit/Unfähigkeit, oder werden hier Kunden bewusst angelogen?", so der 56-jährige Kunde in Richtung Post. 

Die Post entschuldigte sich beim Kunden, hielt eine nochmalige Nachforschung indes für nicht notwendig, der Beamte wandte sich in der Folge verärgert an "Heute". Auf Nachfrage meinte Postsprecher Michael Homola: "Wir können uns nur entschuldigen und uns diesen Fall noch einmal ansehen. Eine neuerliche Nachforschung ist nicht notwendig."

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