Sechs Tage nach dem Todesdrama von Laakirchen musste in der Nacht zum Dienstag erneut ein Polizist von seiner Dienstwaffe Gebrauch machen! Ein Steyrer Polizist schoss auf einen Wagen, dessen Lenker statt anzuhalten plötzlich Gas gab. Allerdings: Dieser Beamte zielte auf den Reifen, richtete also keinen größeren Schaden an.
Die ganze Geschichte: Die Patrouille bemerkte das Fahrzeug bei einer Streifenfahrt, weil es in Schlangenlinien fuhr, dabei sogar mehrmals fast einen Unfall verursachte. Als die Beamten den Lenker stoppen wollten, gab dieser plötzlich Gas.
Er raste wie wild davon, fuhr über die Grenze bis nach Haidershofen in Niederösterreich, schildert ein Polizist. In der kleinen Gemeinde fuhr der Amoklenker dann in einen Wald, wo sein Auto hängenblieb.
Dennoch: Ans Aufgeben dachte er da noch immer nicht! Ein Beamter riss die Fahrertüre auf, wollte den Schlüssel abziehen. Der Mann gab aber weiter Gas - dann krachte ein Schuss und zerfetzte den linken Hinterreifen des Wagens.
Der Lenker konnte vorerst flüchten, nach der Auswertung des Kennzeichens konnte er aber ausgeforscht werden. Nach kurzem Leugnen gab er alles zu: Ich war betrunken!