Polizist rettet Baby vor dem Erstickungstod

Die Kamera eines Streifenwagens hat eine dramatische Rettungsaktion im US-Bundesstaat Georgia eingefangen. Ein Polizist wurde zum Held.

Als ein erst zweimonatiges Baby im US-Bundesstaat Georgia plötzlich keine Luft mehr bekommt und blau anläuft, gerät seine Mutter in Panik. Ein Streifenpolizist wird zum Lebensretter.

Die Kamera am Armaturenbrett des Streifenwagens sowie die Bodycam des Polizisten filmten die dramatischen Szenen mit. Zunächst kommt die Mutter dem Polizisten mit ihrem Säugling entgegen. Die kleine Zeona war blau angelaufen, nachdem sie an einer Milchflasche genuckelt hatte.

Der Polizist, Officer Nick St. Onge, behält einen kühlen Kopf und nimmt das Kind in seine Arme. Mit geübtem Griff dreht er es mit dem Gesicht nach unten. Minutenlang übt er Kompressionen auf die Brust des Babys aus und klopft dem Baby leicht auf den Rücken, um die Atemwege freizukriegen.

"Drei Minuten blanker Horror"

Nach drei Minuten schließlich die Erleichterung: Die kleine Zeona schreit. Der Polizist übergibt das Baby den inzwischen eingetroffenen Notfallsanitätern. Diese bringen das Kind zur Kontrolle ins Spital, können es aber bald danach wieder entlassen.

Die Mutter, die während der Wiederbelebungsversuche des Polizeibeamten eine Panikattacke erlitt und in Tränen ausbrach dankte dem Retter noch an Ort und Stelle. Dieser gibt sich bescheiden: Dank seiner Militärzeit und seiner Polizeiausbildung hätte er gewusst, was zu tun ist.

Trotzdem waren seine Wiederbelebungsversuche auch für ihn "drei Minuten blanker Horror", wie er "Fox News" erzählte. Doch als er dann den ersten kleinen Laut aus dem Munde des Säuglings hörte, dachte er nur "Gott sei Dank!", sagt er.

(red)

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