Hongkong-Demonstranten zünden Mann an

Bei Demonstrationen in Hongkong kam es zu verheerenden Zwischenfällen: Demonstranten zündeten einen Mann an, ein Polizist schoss einem 21-Jährigen in die Brust.
Es sind dramatische Szenen, die auch noch per Video festgehalten wurden: Wie CNN berichtet, hat ein Mann mehrere Demonstranten konfrontiert und sie beschimpft, dass sie "alle keine Chinesen" seien. Der Mann nähert sich dabei der Gruppe, dann spritzt ihn eine Person mit einer Flüssigkeit an und zündet ihn an. Wie brutale Aufnahmen zeigen, läuft der Mann brennend davon.

Polizist schoss Demonstranten in die Brust

Ein Polizist, der bei Protesten am Sonntag im Einsatz war, richtete seine Dienstwaffe aus nächster Nähe auf den 21-Jährigen. Als der Demonstrant auf den Polizisten zugeht, feuert dieser auf den vermummten Demonstranten. Der junge Mann fällt zu Boden und wird von zwei Polizisten fixiert . Der verletzte Mann wird ins Krankenhaus gebracht und sofort notoperiert.

Laut Angaben der Polizei soll der 21-Jährige versucht haben, dem Beamten die Waffe zu entreißen. Auch an zwei weiteren Orten, an denen demonstriert wurde, hätten Polizisten ihre Waffen gezogen. Verantwortlich dafür seien die illegalen Taten der "Randalierer" gewesen. Seit Beginn der Proteste gegen die Regierung Anfang Juni ist es bereits das dritte Mal, dass ein Demonstrant von der Polizei angeschossen wurde.

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Mann stirbt nach Sturz aus Parkhaus

Die Proteste entzündeten sich erneut am Tod eines Studenten am Freitag. Der 22-Jährige war an seinen schweren Verletzungen gestorben, nachdem er vergangene Woche am Rande von Protesten von einem Parkhaus gestürzt war. Viele warfen der Polizei vor, für den Sturz verantwortlich zu sein. Laut den Behörden wurde der Student etwa 120 Meter von einer Stelle gefunden, an der die Beamten Tränengas eingesetzt hatten.

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