Polizist stoppt Raser und bringt Baby zur Welt

Um 4 Uhr früh stoppt der Polizist Robert Pounds einen Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit. Doch was der Beamte dann zu sehen bekommt, hat er nicht erwartet.
Es ist mitten in der Nacht, als plötzlich ein Wagen mit mehr als 30 Stundenkilometern über dem vorgeschriebenen Limit an Deputy Sheriff Robert Pounds aus Collier County, Florida, vorbeizieht.

Sofort nimmt der Polizist mit Blaulicht die Verfolgung auf und weist den Raser an, am Straßenrand zu halten. Kaum war Pounds das amerikanische Äquivalent von "Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte" über die Lippen gekommen, machte er auf dem Rücksitz des Fahrzeugs eine unerwartete Entdeckung, die ihn zu sofortigem Handeln zwang.

Denn im Fahrzeugheck lag die hochschwangere Frau des Lenkers. Das Paar war auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen, als noch auf dem Highway die Wehen einsetzten. Sofort rannte der Deputy Sheriff zurück zu seinem Streifenwagen, um eine Notfallsdecke und Handschuhe zu holen.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Eine ziemlich gute Entschuldigung"

Sofort nach dem Verständigen weiterer Einsatzkräfte, kümmerte er sich um die werdende Mutter. Gemeinsam mit dem Polizisten schaffte es die Frau, ein gesundes Mädchen zur Welt zu bringen. Sowohl die Eltern als auch das Neugeborene haben das Intermezzo auf der Autobahn gut überstanden.

Vater Jean-Louis Wilfried und "Geburtshelfer" Robert Pounds.
Vater Jean-Louis Wilfried und "Geburtshelfer" Robert Pounds.
"Ihr wärt überrascht, was ich alles an Ausreden von Rasern, wenn ich sie anhalte", erzählt Pounds später bei einer Pressekonferenz und scherzt: "Diese beiden hatten eine ziemlich gute Entschuldigung."

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