Kärnten

Polizisten glauben nicht, wen sie bei Einsatz treffen

Nur eine Viertelstunde, nachdem er aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen wurde, soll ein 35-jähriger mutmaßlicher Dieb erneut zugeschlagen haben.
Michael Rauhofer-Redl
02.08.2022, 16:48
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Von einem kuriosen Polizeieinsatz am Montagabend berichtet am Dienstag die "Kronen Zeitung" in ihrer Onlineausgabe. Wie es dem Bericht heißt, sei ein 35-Jährgier wegen mehrfachen Diebstahls in den City-Arkaden, einem Einkaufszentrum in Klagenfurt, von Polizisten vorläufig festgenommen worden.

Im Zuge der Einvernahme soll sich der Marokkaner zu den Vorwürfen teilweise geständig gezeigt haben. Im Anschluss an diese sei der Mann in Rücksprache mit der Klagenfurter Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt worden, heißt es. Laut Zeitungsbericht habe der Mann die Polizeidienststelle schließlich gegen 20.10 Uhr verlassen dürfen. Doch nur rund eine Viertelstunde später musste die Polizei erneut ausrücken – wie sich später herausstellen sollte erneut wegen des 35-Jährigen.

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Unbelehrbar und ohne Reue

Dieser soll nämlich unmittelbar nach seiner Entlassung einer 23-Jährigen das Handy vom Tresen eines Lokals gestohlen haben. "Aufgrund der Personenbeschreibung, sowie eines Fotos des Täters konnte der kurz zuvor entlassene Mann identifiziert werden", wird die Polizei in dem Artikel zitiert. Ein sofort eingeleitete Fahndung nach dem Verdächtigen brachte schon rasch den gewünschten Erfolg.

Schon gegen 21.00 Uhr klickten erneut die Handschellen für den unverbesserlichen mutmaßlichen Serientäter. Der Marokkaner wurde erneut festgenommen, das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) verhängte daraufhin die Schubhaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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