Am Montagmorgen meldete ein aufmerksamer Zeuge einen in einem Fahrzeug eingeschlossenen Hund. Die Beamten machten sich auf den Weg zum beschriebenen Ort und fanden den Wagen samt Vierbeiner im Inneren auf dem Parkplatz vor.
"Obwohl alle Scheiben einen Spalt offen standen, war der Innenraum erhitzt. Der Hund schien Probleme zu haben", schildert das Polizeipräsidium Mainz den Vorfall in einer Aussendung. Die Außentemperatur betrug bereits sommerliche 27 Grad Celsius. Wie schnell sich ein Auto in der Sonne aufheizen kann, ist kein Geheimnis: Bei einer Außentemperatur von "nur" 24 Grad schießt die Temperatur im Innenraum innerhalb von 20 Minuten auf über 40 Grad.
Besitzer ermahnt
Nachdem die Polizisten den Halter des Hündchens nicht erreichen konnten, öffneten sie das Fahrzeug und ließen ihn heraus. "Anschließend wurde im Pkw eine Nachricht für den Fahrer hinterlassen und dieser anschließend wieder verschlossen. Der kleine Hund durfte im Polizeiwagen Platz nehmen und wurde zur Dienststelle mitgenommen, wo er sich vorbildlich verhielt", teilte die Polizei mit.
Das Herrchen erschien gegen 11.30 Uhr im Polizeipräsidium. Dort wurde der Mann deutlich ermahnt und ihm der Hund wieder ausgehändigt.
Immer wieder wird Hitze unterschätzt
Diesmal ist die Geschichte noch gut ausgegangen, das ist aber leider nicht immer der Fall. So unterschätzen viele Autofahrer die enormen Temperaturen, auf die sich ein Fahrzeug im Sommer bzw. Frühling aufheizen kann. Ein solcher Vorfall hätte zu Pfingsten in Wien für einen Cocker Spaniel beinahe tödlich geendet (mehr dazu >>>).
Im Video: Darf man einen Hund eigentlich aus einem fremden Auto befreien?
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(red)