Eine Beamtin war mit ihrem Streifenwagen zu einem Einsatz unterwegs, als sie beim Donaukanal drei Fußgänger erfasste. Wie die Wiener Polizei in einer Aussendung bestätigt, fuhr die Polizistin "mit eingeschaltetem Blaulicht und ständigem Folgetonhorn" die Freda-Meissner-Blau-Promenade von der Marienbrücke kommend in Richtung Salztorbücke zu einem Einsatz. Dabei soll es zu einem Raub gekommen und Schüsse gefallen sein.
Zur selben Zeit waren vier Fußgänger in dieselbe Richtung wie das Einsatzfahrzeug nebeneinander am Treppelweg des Donaukanals unterwegs. Offensichtlich gingen sie davon aus, dass das Blaulicht und das Signal von "oben", also von der Straße, kam.
"Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen dem Polizeiauto und drei der vier Fußgänger (23, 23, beide männlich; 22, weiblich), wodurch die Fußgänger leicht verletzt wurden", heißt es seitens der Polizei. Das Trio wurde von der Berufsrettung noch vor Ort notfallmedizinisch versorgt. Wegen der leichten Verletzungen konnte es jedoch in häusliche Pflege entlassen werden.