Im italienischen Misano Adriatico nahe Rimini kam es am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr zu einem schweren Badeunfall. Ein zwölfjähriges Mädchen – mit in der Schweiz lebenden Eltern – verfing sich in einem Schwimmbad mit seinen Haaren in einer Absaugdüse und drohte zu ertrinken, teilte die italienische Nachrichtenagentur Ansa mit. Nach neuesten Angaben befinde sie sich im Spital im Koma. Der Zustand des Kindes sei ernst, aber inzwischen nicht mehr lebensbedrohlich.
Nach Erkenntnissen der örtlichen Polizei verfing sich das Kind in einer Absaugdüse und wurde dadurch für mehrere Minuten unter Wasser gehalten. Die Eltern selber konnten das lange Haar nicht aus dem Ventil befreien. Das Schwimmbadpersonal habe daraufhin die Beckenreinigungsanlage abgeschaltet, ehe das Mädchen befreit werden konnte. Dasselbe Personal führte anschließend die ersten Wiederbelebungsmaßnahmen durch.
Nach übereinstimmenden Meldungen lokaler Newsportale handle es sich beim verunfallten Mädchen um ein in der Schweiz lebendes, französisches zwölfjähriges Kind, welches in Rimini mit seinen Eltern Urlaub machte.